Buchtipp: Empowerment für Aktivist*innen – Ein Leitfaden zur Selbstfürsorge im Ehrenamt
Ehrenamtlich Engagierte, brennen im wahrsten Sinne des Wortes für ihre Tätigkeit – viele arbeiten dabei in Bereichen, die von Krisen geprägt sind und finden sich so häufig zwischen beständigem, nicht mit Geld entlohntem „Workload“ (neben dem Job), negativen Informationen, keinem objektiv messbaren Erfolg, direkter oder indirekter Diskriminierungserfahrung und vieler verschiedener Weltbilder und Meinungen wieder. Antrieb von innen, der von einer mit Herzblut verfolgten Tätigkeit her rührt und uns zu Höchstleistung anspornen will und Druck vom Außen, welches mitunter hohe Erwartungen an NGOs oder einzelne Aktivist*innen stellt, kann im schlimmsten Falle zum Burnout führen.
Was bedeutet „Empowerment“ im Zusammenhang mit Aktivismus und wie schaffen wir es, eine Balance zwischen ehrenamtlichem Engagement und Selbstfürsorge zu schaffen?
Auf diese Fragen gibt der Ratgeber von Kathrin Rothenberg-Elder und Elli Kutscha Antworten. Er lädt mittels sorgfältig gegliederter Übungen Aktivist*innen zur persönlichen Bestandaufnahme, Innenschau und Reflexion ein.
Der reichhaltige praktische Übungsteil beginnt mit dem Ankommen und Aufwärmen. Die „Kernzeit-Übungen“ führen Leser*innen zu sich selbst und regen an, sich mit den eigenen Zielen und Gefühlen auseinanderzusetzen und Verbindung zum Körper zu suchen. Danach helfen Übungen zum Ausklang, um wieder im Alltag anzukommen und Tipps zur Ersten Hilfe, um in der Krise das vegetative Nervensystem zu beruhigen.
Die Autorinnen bieten mit ihrem Ratgeber ehrenamtlich engagierten Personen praktische, mit spannender Theorie unterfütterte Tipps an die Hand, um zu eigenen Kraftquellen und individuellen Strategien zu finden und darüber die persönliche Resilienz zu steigern.

Empowerment für Aktivist*innen – Ein Leitfaden zur Selbstfürsorge im Ehrenamt
Autorinnen: Kathrin Rothenberg-Elder und Elli Kutscha
Buchreihe: verstehen lernen
ISBN / EAN: 9783837933543
Erschienen im Psychosozial-Verlag